Moin und Herzlich Willkommen in der Hausarztpraxis Scholle 

Die Praxis ist bis zum 29.11.2019 wegen Fortbildung geschlossen!

Vertretung: Praxis Holger Klar (Mühlenweg 11, Tel.: 4465) und Praxis Georg van Hove (Am Markt 20, Tel. 2343)


Dr. med. Anika Scholle

Fachärztin für Allgemeinmedizin

Osterstraße 18

26506 Norden 

Privatpatienten und Kassenpatienten

Tel.: 0 49 31 - 25 07

Fax:0 49 31 - 81 030 90

Rezepttelefon: 0 49 31 - 81 030 99

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Impfen, Impfung, Impfberatung, Impfcheck

Impfungen sind wichtige Bestandteile Ihrer Vorsorge und sollten regelmäßig aufgefrischt werden. Da der Alltag uns diese wichtigen Dinge gerne übersehen lässt bieten wir Ihnen an, einmal im Jahr ihren Impfausweis auf fällige oder mögliche Impfungen zu überprüfen. Bitte sprechen Sie uns gezielt darauf an und bringen Sie Ihren Impfausweis zur Überprüfung mit. Auch empfehlen wir einmal im Jahr die Durchführung der saisonalen Grippeschutzimpfung bei entsprechender Gefährdung, bzw ab dem Lebensalter von 60 Jahren. Diese wird im Herbst eines jeden Jahres angeboten. Ob diese Impfung für Sie in Frage kommt, klären wir gerne in einem kurzen Gespräch. Bitte sprechen Sie uns darauf an! 

 

Gesetzlich vorgeschriebene Impfberatung vor

Erstaufnahmen in eine Kindergemeinschaftseinrichtung

(Krippe oder Kindergarten)

Seit August 2015 sieht der Gesetzgeber vor, dass Eltern, die ihr Kind in eine Betreuungseinrichtung (Krippe/Kindergarten/Tagesmutter) geben, vor Aufnahme in die Einrichtung eine ärztliche Beratung über Sinn und Zweck von Impfungen erhalten sollen. Dies ist insbesondere deshalb sinnvoll, weil durch den engen Kontakt der Kinder untereinander ansteckende Erkrankungen in diesen Einrichtungen leicht weitergegeben werden und so von Kind zu Kind wandern. Impfungen bieten hierbei die beste Möglichkeit sowohl sich selber als auch indirekt andere, die nicht geimpft werden können, zu schützen. Somit kann der Eintrag und die Weiterverbreitung von Erkrankungen in die Einrichtung verhindert werden. Gerne überprüfen wir den Impfschutz Ihres Kindes und füllen das gewünschte Dokument aus. Achten Sie hierbei darauf, dass Atteste vom Gesetzgeber her immer Gebührenpflichtig sein müssen. 

 

 

In Deutschland werden für Erwachsene derzeit folgende Impfungen

durch die ständige Impfkommission (STIKO) empfohlen:

Die Stän­dige Impf­kom­mis­sion (STIKO) ent­wickelt Impf­em­pfehl­ungen für Deutsch­land und be­rück­sichtigt dabei nicht nur deren Nutzen für das ge­impfte Indivi­duum, sondern auch für die ge­samte Be­völke­rung. Die STIKO orientiert sich dabei an den Kriterien der evi­denz­basierten Me­dizin. Während für die Zu­las­sung einer Imp­fung deren Wirk­sam­keit (zumeist im Ver­gleich zu Place­bo), deren Un­be­denk­lich­keit und pharma­zeutische Qualität re­le­vant sind, analysiert die STIKO da­rauf auf­bauend neben dem indi­vi­duellen Nutzen-Risiko-Ver­hältnis auch die Epi­demio­logie auf Be­völkerungs­ebene und die Effekte einer flächen­deckenden Impf­strategie für Deutsch­land. Außer­dem ent­wickelt die STIKO Kriterien zur Ab­grenzung einer üblichen Impf­reaktion von einer über das übliche Aus­maß einer Impf­reaktion hin­aus­gehenden ge­sund­heitlichen Schädigung. STIKO-Empfehl­ungen gelten als medizinischer Stan­dard.

 

FSME für Zeckenexponierte in FSME-Risikogebieten (u.a. ganz Baden-Württemberg)

Hepatitis B bis 18 Jahre und (infektiöse Gelbsucht) für chronisch Kranke

HPV Impfung von 12-18 Jahre

Keuchhusten für alle mit Kontakt zu Neugeborenen und Säuglingen (Eltern, Großeltern)

Meningokokken (bakterielle Hirnhautentzündung) bis 18 Jahre 

Pneumokokken (Erreger einer Lungenentzündung) für alle über 60 Jahren und für chronisch Kranke

Polio (Kinderlähmung) generell für alle (Auffrischung bis zum Erreichen von 4 Impfungen) 

Tetanus und Diphtherie generell für alle (Auffrischung alle 10 Jahre)

Windpocken für alle Frauen mit Kinderwunsch


 

Schutzimpfung gegen Influenza (Grippe)

 Insbesondere chronisch KrankeMenschen ab 60 Jahre sowie Schwangere sollten sich impfen lassen, da bei diesen Bevölkerungsgruppen ein erhöhtes Risiko besteht, dass die Erkrankung schwerwiegende Folgen hat. Für medizinisches Personal gilt die Impfempfehlung gleichermaßen, da durch die Vielzahl enger Patientenkontakte grundsätzlich eine erhöhte Ansteckungsgefahr besteht. Zudem besteht das Risiko, dass sie die Grippeviren an ihre Patienten weiter übertragen – eventuell sogar ohne dass es bemerkt wird.

 

Öffentlich empfohlene Schutzimpfungen werden von den gesetzlichen Kassen bezahlt.

 

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